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Shortmail – Der Email-Service mit 500 Zeichen

Als ich eben in meiner Google+ – Timeline las, stieß ich auf einen Link zu einem Service namens Shortmail. Was geboten wird, steckt schon im Namen: kurze Emails. Und zwar sind diese auf 500 Zeichen begrenzt.


Eingeloggt werden kann sich nur mit dem Twitteraccount. Ist dies geschehen, bekommt man eine relativ einfache Webmail-Oberfläche. In den Einstellungen lassen sich die üblichen Optionen festlegen. Der Name, welcher als Absender erscheint, wird vom Twitter-Account ausgelesen.

Meine Tests verliefen recht zuverlässig. Ein paar kleine Punkte jedoch stoßen bei mir auf Kritik: Es gibt beim Verfassen einer neuen Email kein Feld für einen Betreff, stattdessen wird die erste Zeile der Nachricht dafür verwendet. Nicht aber wenn mal einfach bei einer Eingangsmail antwortet, dann bekam im Test die Antwortmail die Worte “Standard email” in den Betreff, was natürlich nicht so schön ist.

Das Ganze lässt sich auch per IMAP/POP3 mit SSL Verschlüsselung über ein Mail-Programm abfragen.

Emails per IMAP/POP3 abrufen

Bei solchen Services spielt natürlich auch immer der Speicherplatz eine Rolle. Eine konkrete Angabe gibt es nicht, jedoch lässt sich folgendes im Blog von Shortmail lesen:

We can store a nearly unlimited number of messages for our users. It may take a major public company to store gigabytes of email for an individual user for free, but by limiting the length of messages, we can store a huge number of messages efficiently for our users in a relatively small space, meaning we can devote more resources  to innovation and less on “brute force” problems like disk storage.

Woraus man lesen kann, dass es bis jetzt also noch keine Speicherplatzbegrenzung gibt. Allerdings dürfe jene eingerichtet werden, sobald viele User den Weg zu Shortmail finden.

Wer möchte, kann das Ganze ja mal ausprobieren. Einfach shortmail.com besuchen und den Service durch einen der vielen vorhandenen Buttons mit dem Twitter-Account verbinden. Ob ich ein aktiver User bleibe, wird sich in den kommenden Tagen zeigen, da der “richtige Betrieb” meiner Meinung nach nur von Shortmail zu Shortmail möglich ist.

3 Kommentare

  1. Pingback: Neue Features bei Shortmail | Jojos Blog

  2. Nur 500 Zeichen? Quasi wie Twitter, nur mit mehr Zeichen? Wär das was für mich?
    Ich denke nicht, denn E-Mails waren – und sind es immer noch – für mich dadurch reizvoll, dass ich soviel schreiben kann, wie ich möchte und nicht wie bei SMS, Twitter & Co.an ein Zeichenlimit gebunden bin. Natürlich reicht es für kurze E-Mails, aber was, wenn es dann doch mal länger sein sollte? Des Weiteren würde mich sehr stören, dass es keine richtige Betreff-Zeile gibt bzw. diese nicht veränderbar ist [490 Zeichen ohne dies hier].

    Wie man sieht, würden sogar hier, bei diesem Thema, 500 Zeichen zu wenig sein. Würde mich trotzdem interessieren, ob es User gibt, die diesen Service wirklich effektiv und vor allem oft benutzen.
    So, das wär’s nun meinerseits [762 Zeichen]! :D

    • 500 Zeichen kommen schnell zusammen, da hast du Recht. User wird es denke ich geben, sonst würde es den Dienst an sich auch nicht mehr geben. In meinem Umfeld bzw. im Email-Umfeld habe ich noch nie eine außer meiner Test-Emails von Shortmail bekommen. Bleibt abzuwarten, was daraus wird ;)
      Und wie schon im Artikel nebenbei erwähnt: Ob das Ganze etwas für einen ist, muss man nach wie vor selbst entscheiden ;)

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